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YOGAPHILOSOPHIE |
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Eva Hagenmüller |
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Inhaltlich
verantwortlich für diese gesamte Webseite gemäß § 55RfstV und § 5 TMG ist:
Eva Hagenmüller |
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Herzlich willkommen,
liebe Yogainteressierte, Ich möchte Ihnen auf den folgenden Seiten
mein Sollten Sie über das hinaus, was Sie auf
diesen Seiten |
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"Was vor uns liegt Henry David Thoreau |
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Zunächst ein paar äußere Daten zu meinem beruflichen Werdegang: Ich habe Germanistik, Romanistik, Pädagogik und Philosophie studiert und arbeite seit 1970 mit Engagement und Freude als Lehrerin:
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Und hier eine Kurzbeschreibung zur Frage: Was ist Yoga? Yoga ist eines der sechs grundlegenden Systeme indischen Denkens, die unter dem Begriff darshana
zusammengefaßt werden. Der Begriff darshana steht für eine bestimmte Art des Sehens – des Sehens der Welt, des Sehens meiner Person in der Welt und der Reflexion des Gesehenen. Ein darshana erklärt die
Welt und zeigt, wie sich der Mensch in der Welt bewegen kann, ohne zu leiden. Und wenn ein Mensch leidet, (was z.B. bei Krankheit und Streß der Fall ist), zeigt es die Ursachen für dieses Leiden und den Weg da heraus. „Alles Leiden, das Geist oder
Körper befällt, hat seine Wurzeln in
Unwissen- heit; alles Glück hingegen ist
gegründet auf klare wissenschaftliche
Erkenntnis“ (sagt der Weise und einer der Begründer des Ayurveda mit Namen Charaka.) - Yoga ist eine
umfassende ganzheitlich orientierte Wissenschaft vom Menschen, die seit Jahrtausenden praktiziert wird. - Yoga umfaßt Aspekte von Medizin, Psychologie und Philosophie und ist an keine Religion gebunden. - Yoga wendet sich an die
positiven Kräfte im Menschen, an
Vernunft und Aufrichtigkeit und an den jedem Menschen angeborenen Wunsch nach Wachstum und Erkenntnis. - Yoga ist eine Arbeit an sich
selbst, mit sich selbst und beweist seine
Qualität nur in der Praxis.
Grundauffassung des Yoga ist, daß Körper, Atem und Geist eine Einheit bilden und aufeinander einwirken. - Diese Auffassung bestimmt
auch die Art und Weise des Übens und hilft
in Körper und Geist des Menschen, Gesundheit und Harmonie herzustellen, blockierte Energie zu lösen und verborgene seelische Kräfte zu entfalten. |
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Nun ein paar Worte zu meinem inneren Standort als Yogalehrerin: Meine Yogalehrausbildung habe ich im Himalaya Institut für Yogawissenschaft und -Philosophie erhalten und bin u.a. auch im persönlichen Kontakt mit seinem Begründer, dem indischen Arzt, Dichter und Yogameister Sri Swami Rama sowie einem seiner Schüler, Sri Swami Veda Bharati, intensiv in Meditation und Philosophie (Samkhya, Vedanta und Yoga) unterwiesen worden. Im Hatha Yoga habe ich mich kontinuierlich fortgebildet und viele verschiedene Schulen kennengelernt. Dabei hat mich stets eine Arbeitsweise, die zugleich, vom Energie-Konzept her, sehr präzise, in der äußeren Form aber differenzierend und individualisierend ist, mehr angezogen als ein Yogastil, der auf die Erfüllung einer bloß äußeren Form dringt. Deshalb habe ich besonders die Fortbildungen von Anna Trökes sehr geschätzt und später dann bei Martin Soder und Imogen Dalmann (Berliner Yogazentrum) zwischen 1991 und 1996 intensiv die Theorie und Praxis des viniyoga, der auf den indischen Yogameister Desikachar zurückgeht, studiert, den ich bis heute praktiziere und unterrichte. In
meinem Yogaunterricht ist es mir wichtig, daß die Teilnehmer/innen
Gelegenheit erhalten, sich selbst kennen-, spüren, wohlfühlen und
wertschätzen zu lernen, unterstützt durch klare Übungsanweisungen, bei denen
die Aufforderung zu Atemachtsamkeit und Selbstwahrnehmung im Mittelpunkt
steht. Mein Unterrichtsziel ist, durch die Art meines Unterrichtens die
Teilnehmer/innen zu einer Übungsweise zu führen, die von Respekt und
Akzeptanz sich selbst gegenüber erfüllt ist und dadurch ihre Freiheitsfähigkeit
erhöht, d.h. ihre Bereitschaft stärkt, Verantwortung auf allen Ebenen für
sich selbst zu übernehmen. |
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1.7..2009 |