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YOGAPHILOSOPHIE
IN DER
PRAXIS

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Eva Hagenmüller
Bierstadter Höhe 33
D-65191 Wiesbaden
Tel.: 06 11 / 56 06 99
Fax: 06 11 / 5 31 53 52

Eva.Hagenmueller@t-online.de

 

Inhaltlich verantwortlich für diese gesamte Webseite gemäß § 55RfstV und § 5 TMG ist: Eva Hagenmüller

 

 

 

Herzlich willkommen, liebe Yogainteressierte,
auf meiner Homepage!

Ich möchte Ihnen auf den folgenden Seiten mein
ganzheitliches Übungs- und Beratungsangebot zur
Entfaltung Ihres Potentials, zur Verbesserung Ihrer
Gesundheit und zur Unterstützung Ihrer
Selbstentwicklungs-Wünsche vorstellen.

Sollten Sie über das hinaus, was Sie auf diesen Seiten
an Information finden, weitere Fragen oder Wünsche
haben, sich zu einem Seminar oder Kurs anmelden wol-
len oder ganz einfach an einer Zusammenarbeit mit mir
interessiert sein, rufen Sie mich bitte an oder schicken
Sie mir eine e-mail.
Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

"Was vor uns liegt
und was hinter uns liegt,
sind Kleinigkeiten
im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.
Und wenn wir das,
was in uns liegt,
nach außen
in die Welt tragen,
geschehen Wunder."

Henry David Thoreau

Zunächst ein paar äußere Daten zu meinem beruflichen Werdegang:

Ich habe Germanistik, Romanistik, Pädagogik und Philosophie studiert und arbeite seit 1970 mit Engagement und Freude als Lehrerin:

  • bis 1980 im Hessischen Schuldienst an Gymnasium, Gesamtschule und Abendgymnasium sowie in der Lehrerfortbildung
  • ab 1981 als Yogalehrerin mit Ausbildung im Himalaya Institut für Yogawissenschaft und -Philosophie in Ahrensburg bei Hamburg; seitdem vielfältige Tätigkeit in Kursen, Seminaren, Fortbildungen, Supervisionen, Beratungen und firmeninternen Engagements
  • seit 1985 als selbständige Yogalehrerin in Wiesbaden
  • seit 1987 als Ausbilderin für Yogalehrer/innen
  • seit 1994 auch als Yogalehrerin BDY/EYU
  • 2001 Gründung eines eigenen Verlags und Veröffentlichung meines ersten Buches: "Yogaphilosophie als Ort der Begegnung von Ost und West" (Leseproben siehe unter "Bücher") 

 

 

 

Und hier eine Kurzbeschreibung zur Frage:

 

Was ist Yoga?

 

Yoga ist eines der sechs grundlegenden

Systeme indischen Denkens, die unter

dem Begriff darshana zusammengefaßt

werden. Der Begriff darshana steht für

eine bestimmte Art des Sehens – des

Sehens der Welt, des Sehens meiner

Person in der Welt und der Reflexion des

Gesehenen. Ein darshana erklärt die Welt

und zeigt, wie sich der Mensch in der Welt

bewegen kann, ohne zu leiden. Und wenn ein

Mensch leidet, (was z.B. bei Krankheit und

Streß der Fall ist), zeigt es die Ursachen für

dieses Leiden und den Weg da heraus.

 

„Alles Leiden, das Geist oder Körper

befällt, hat seine Wurzeln in Unwissen-

heit; alles Glück hingegen ist gegründet

auf klare wissenschaftliche Erkenntnis“

(sagt der Weise und einer der Begründer

des Ayurveda mit Namen Charaka.)

 

- Yoga ist eine umfassende ganzheitlich

orientierte Wissenschaft vom Menschen,

die seit Jahrtausenden praktiziert wird.

- Yoga umfaßt  Aspekte von Medizin,

Psychologie und Philosophie und ist an

keine Religion gebunden.

- Yoga wendet sich an die positiven Kräfte

im Menschen, an Vernunft und Aufrichtigkeit

und an den jedem Menschen angeborenen

Wunsch nach Wachstum und Erkenntnis.

- Yoga ist eine Arbeit an sich selbst, mit sich

selbst und beweist seine Qualität nur in der

Praxis. Grundauffassung des Yoga ist, daß

Körper, Atem und Geist eine Einheit bilden

und aufeinander einwirken.

- Diese Auffassung bestimmt auch die Art und

Weise des Übens und hilft in Körper und Geist

des Menschen, Gesundheit und Harmonie

herzustellen, blockierte Energie zu lösen und

verborgene seelische Kräfte zu entfalten.

 

 

 

Nun ein paar Worte zu meinem inneren Standort als Yogalehrerin:

Meine Yogalehrausbildung habe ich im Himalaya Institut für Yogawissenschaft und -Philosophie erhalten und bin u.a. auch im persönlichen Kontakt mit seinem Begründer, dem indischen Arzt, Dichter und Yogameister Sri Swami Rama sowie einem seiner Schüler, Sri Swami Veda Bharati, intensiv in Meditation und Philosophie (Samkhya, Vedanta und Yoga) unterwiesen worden.

Im Hatha Yoga habe ich mich kontinuierlich fortgebildet und viele verschiedene Schulen kennengelernt. Dabei hat mich stets eine Arbeitsweise, die zugleich, vom Energie-Konzept her, sehr präzise, in der äußeren Form aber differenzierend und individualisierend ist, mehr angezogen als ein Yogastil, der auf die Erfüllung einer bloß äußeren Form dringt. Deshalb habe ich besonders die Fortbildungen von Anna Trökes sehr geschätzt und später dann bei Martin Soder und Imogen Dalmann (Berliner Yogazentrum) zwischen 1991 und 1996 intensiv die Theorie und Praxis des viniyoga, der auf den indischen Yogameister Desikachar zurückgeht, studiert, den ich bis heute praktiziere und unterrichte.

In meinem Yogaunterricht ist es mir wichtig, daß die Teilnehmer/innen Gelegenheit erhalten, sich selbst kennen-, spüren, wohlfühlen und wertschätzen zu lernen, unterstützt durch klare Übungsanweisungen, bei denen die Aufforderung zu Atemachtsamkeit und Selbstwahrnehmung im Mittelpunkt steht. Mein Unterrichtsziel ist, durch die Art meines Unterrichtens die Teilnehmer/innen zu einer Übungsweise zu führen, die von Respekt und Akzeptanz sich selbst gegenüber erfüllt ist und dadurch ihre Freiheitsfähigkeit erhöht, d.h. ihre Bereitschaft stärkt, Verantwortung auf allen Ebenen für sich selbst zu übernehmen.

 


1.7..2009

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